Schmetterlings­mücken (Psychodidae).

Schmetterlingsmückenplage im Haus.

Schmetterlingsmücken sind weltweit verbreitet. Sie treten oft in Massen in Gebäuden auf, wenn Gullys oder Bodenabläufe nicht regelmäßig gründlich gereinigt werden. Die erwachsenen Schmetterlingsmücken findet man stets in unmittelbarer Nähe der Entwicklungsorte wo sie typischerweise an den Wänden sitzen.

Probleme mit Schmetterlingsmücken in der Küche.

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Aussehen.

Schmetterlingsmücken sind sehr kleine, dunkel gefärbte Mücken. Da sie einen mehr oder weniger herzförmigen Körperumriss haben, werden diese Insekten oft auch als Herzmücken bezeichnet. Schaut man sich die Tiere unter dem Mikroskop an, so fällt auf, dass die Flügel dieser Insekten stark behaart sind. Weitere Bezeichnungen für diese Mücken sind Gullymücke oder Abortfliege.

Lebensweise.

Schmetterlingsmücken sind relativ schlechte Flieger. Werden sie aufgescheucht, so fliegen sie meist nur ein sehr kurzes Stück, bevor sie sich wieder irgendwo hinsetzen. Man findet diese Mückenart in Gebäuden immer in unmittelbarer Nähe von Gullys, Pumpensümpfen oder Bodenabläufen. Hier sitzen sie oftmals in grossen Mengen an den Wänden. Sie legen ihre Eier in verdreckten Gullys ab. Hier entwickeln sich ihre Larven, die ganz ähnlich aussehen wie die Larven von Stechmücken. In Gebäuden können sich Schmetterlingsmücken das ganze Jahr über fortpflanzen.

Nahrung.

Sie fressen organische Substanzen, Algen, Pilze und Bakterien.

Schaden.

Schmetterlingsmücken stechen nicht und verursachen keine direkten Schäden. Sie können sich jedoch bei warmen Temperaturen in Massen vermehren und dann lästig werden. Da sie auch krankheitserregende Keime übertragen, muss ihre Anwesenheit in lebensmittelverarbeitenden Betrieben und in sensiblen Bereichen unbedingt ausgeschlossen werden.

Entwicklung.

Die Larven der Schmetterlingsmücken sind wenige Millimeter (4-10 mm) lang, schlank und haben einen deutlich ausgeprägten Kopf. Man findet die Larven in der Natur vor allem in flachen Gewässern, auf feuchten Felsvorsprüngen und in kleinen Wasseransammlungen.

Die zwei Millimeter langen Weibchen legen unregelmässige Klumpen von 30 bis 100 Eiern an die Oberfläche des Bakterienbelags von Syphons, Abläufen oder Toiletten. Die Larven leben darin etwa zwei Wochen von organischen Stoffen, Bakterien, Algen und Pilzen.

Die Entwicklung vom Ei bis zur Mücke dauert je nach Temperatur zwischen 8 und 24 Tagen. Die Puppen liegen meist frei und haben nur selten Hörnchen. Nasser Klärschlamm oder ein Biofilm in Kanalrohren ermöglicht den Schmetterlingsmücken eine gute Vermehrung. Weil die Entwicklung vom Ei bis zum Vollinsekt nur wenige Wochen dauert, kann es in kurzer Zeit zur Massenentwicklung kommen. Dann werden die Tiere lästig.

Gegenmassnahmen.

Siphons, Abläufe, Überläufe und Toiletten sollten regelmässig gereinigt bzw. gespült werden. Insektizid Behandlungen sind nicht nachhaltig und damit nicht zu empfehlen. Die Schmetterlingsmücken können mit UV-Geräten weggefangen werden.

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