Risikobewertung.

Einer der wichtigsten Aspekte für eine wirkungsvolle Prävention von Schädlingen ist eine unabhängige Risikobewertung des Betriebes. Durch eine Besichtigung vor Ort wird nicht nur das Gefahrenpotential für Schädlinge im Innen- und Aussenbereich des Gebäudes erkannt und bewertet, sondern auch die Gefahr einer Einschleppung von Schädlingen durch Lieferanten, Mitarbeitern oder zugelieferten Rohstoffen, Verpackungsmaterial etc.. Auch die Gebäudehülle wird auf undichte Stellen oder andere Einstiegsmöglichkeiten für Schädlinge überprüft.

Wir bei Anticimex arbeitet in der Risikobewertung mit dem HACCP-Konzept (Hazard, Analyse, Critical, Control, Points Concept), welches sich über folgende Bereiche erstreckt:

  • Gebäude (Innen- und Aussenbereich)
  • Umgebung
  • Lager
  • Spedition inklusive Transportfahrzeuge
  • Rohstoffe
  • Hilfsstoffe (Verpackung, Mehrweg-Gebinde)
  • Abfälle
  • Produktionsprozesse soweit dies vom Kunden erwünscht ist
  • Schädlingsbekämpfungsmethoden und Produkte
  • Schädlingsereignisse und entsprechende Kundenreklamationen

Aus der Risikobewertung leiten sich Verbesserungsvorschläge baulicher und organisatorischer Art ab. Zudem leitet daraus ab welche Schädlingsgruppen in welchen Bereichen überwacht werden müssen und wie intensiv (Anzahl Fallen und Typ). In Absprache mit dem Kunden können kritische Werte (Reaktionsschwellen) für die verschieden Schädlinge und Zonen festgelegt werden. Sofern die Fallen nicht sowieso digital überwacht werden, leitet sich aus der Risikobewertung schliesslich auch das Kontrollintervall ab. Jährlich wird die Risikobewertung und das Monitoring überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Die Risikoanalyse und damit auch das Monitoring-System orientieren sich immer an einem Zonenkonzept.

Zonenkonzept.

Eine der wichtigsten Präventivmassnahmen ist die Unterteilung des Produktionsbetriebes in Hygiene- bzw. Reinheitszonen, wobei der Reinheitsgrad von aussen nach innen zunimmt. In «Abbildung Zonenkonzept» ist ein solcher Zonenplan aufgezeichnet.

Der gesamte Herstellungsprozess, sowie der Materialtransport und Personenverkehr, sind diesem Zonenkonzept zu unterstellen.

Für das Integrated Pest Management (IPM) bedeutet dies, dass Schädlinge möglichst schon in der Umgebung des Produktionsgebäudes, sicher aber in der unreinen Zone, zurückgehalten werden. Hier sind Bekämpfungsmassnahmen noch möglich. Die reinen Zonen werden somit durch die Massnahmen in den umgebenden Zonen und Bereichen geschützt.

Das Risiko einer Kontamination der Produkte mit Schädlingen oder Bekämpfungsprodukten kann so weitgehend ausgeschaltet werden.

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