SMARTE Lösungen für smarte Fachleute

(http://www.youtube.com/watch?v=bfpeTwJ6i_M)

Anticimex Schweiz hat kürzlich Fachleute aus unterschiedlichen Branchen zu einem Informationsanlass über neue Trends in der Schädlingsbekämpfung ins KKLB, Kunst und Kultur im Landessender Bero-münster, in die Zentralschweiz eingeladen. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfuhren aus erster Hand, was die neuesten Trends in der modernen Schädlingsbekämpfung sind.

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Dabei stand das intelligente System Smart von Anticimex im Mittelpunkt. Ein ausgeklügeltes Bekämpfungssystem, das durch digitale Überwachung rund um die Uhr einen Schädlingsbefall von Nagern, und neu auch von Insekten wie Motten und Schaben, frühzeitig erkennt sowie effizient und umweltfreundlich eliminiert. Durch die sofortige Alarmierung wird das Risiko von Folgeschäden sowie einer kostspieligen Bekämpfung für den Betrieb reduziert.

Manuel Wegmann, Geschäftsführer von Anticimex Schweiz, erläuterte in seinem Einstiegsreferat das regulatorische Umfeld der Schädlingsbekämpfung. Die rodentiziden Wirkstoffe (Antikoagulantien) wurden neu beurteilt und sind als reproduktionstoxisch eingestuft. Dies hat die Kennzeichnung der Verpackungen mit dem GHS 08 Symbol zur Folge. Seit dem 1. März dieses Jahres ist deshalb die permanente Beköderung mit Rodentiziden für berufliche Anwender ohne Fachbewilligung nicht mehr erlaubt. Für Anwender mit Fachbewilligung wurde die Puls- und Permanentbeköderung stark eingeschränkt. Wegmann sagte: «Grundsätzlich lohnt es sich für einen Industriebetrieb in die Prävention und das Monitoring zu investieren. Wenn beide Massnahmen greifen, erübrigt sich oft die Behandlung mit Giftködern.».

Gespannt war das Publikum auch auf den zweiten Vortrag. Klaus Baagøe-Nielsen, Leiter Training und Education Anticimex Innovation Center, reiste extra aus Dänemark für diesen Fachanlass in die Schweiz. Er präsentierte die neue Smart-Technologie, die einen Paradigmawechsel in der modernen Schädlingsbekämpfung bedeutet und die Industrie verändern wird. Im Gegensatz zu traditionellen Lösungen mit regelmässigen Kontrollintervallen fokussiert Smart auf die permanente Überwachung von Risikozonen zur Früherkennung von Schädlingsaktivitäten und ist technologie- und daten-gesteuert.

Technische Aspekte und Umsetzungsbeispiele in der Praxis vermittelte Frank Baumann in seiner Präsentation. Er ist als Niederlassungsleiter am Hauptsitz Zürich im Einsatz an der Front und kennt alle möglichen Arten von Schädlingsbefall. Getreideverarbeiter, Getränke- und Süsswarenhersteller und Kaffeebohnenimporteure zählen genauso auf die langjährige Erfahrung von Baumann wie die Pharma- und Medtech-Branche oder Spitäler und Altersheime. An konkreten Beispielen erklärte er die Anwendung der Smart Pipe für die Rattenbekämpfung in der Kanalisation und der Smart Box für Bekämpfung im Aussenbereich.

Im Innenbereich kommen die Einzelfalle Smart Catch oder der Detektor Smart Eye zum Einsatz. Mit der Lancierung der Smart Sense für die Früherkennung von Insektenbefall wie Motten und Schaben wird die Smart-Familie von Anticimex vervollständigt. Smart Sense darf durchaus als Weltneuheit in der Branche bezeichnet werden. Baumann zieht am Schluss das Fazit: «Erfolgreich ist die Schädlingsbekämpfung immer dann, wenn die Expertise des Fachmanns gepaart mit einem intelligenten Monitoringsystem zu einer massgeschneiderten Lösung führt.»

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